Dreitägige Projekttage zur Berufsorientierung an der Realschule im Aurain

Im Rahmen des Projektes BOM (Berufsorientierungsmaßnahmen an allgemeinbildenden Schulen), das von Kornelia Hofmann von der Jugendhilfe Karlshöhe seit vielen Jahren durchgeführt wird, veranstaltete die Realschule im Aurain, federführend unterstützt durch Simone Wirkner, drei Projekttage zum Thema Berufsorientierung. Im Vorfeld konnten sich die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen und einer achten Klasse für ein Betriebspraktikum entscheiden oder an den dreitägigen Projekttagen teilnehmen. Dieses Jahr informierten ortsansässige Firmen wie zum Beispiel das Autohaus Weller, Möbel Hofmeister, die Firma AVL, Vertreter der Stadt und der Polizei, aber auch Porsche, die Firma Telekom, die Deutsche Bahn die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 digital und in Präsenz über die verschiedenen Berufsfelder, die Ausbildungsmöglichkeiten und die Anforderungen der Betriebe. Die Firmen waren durch Ausbildungsleiter, Mitarbeiter und Auszubildende vertreten. Ergänzt wurden diese Informationsveranstaltungen durch Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Ausbildungsverantwortlichen Einstellungstests und das Verhalten bei Vorstellungsgesprächen übten. Zusätzlich sollten die Schülerinnen und Schüler während dieser drei Tage selbst und unter Anleitung mithilfe von tablets und Computern Computerbasiswissen wiederholen und vertiefen. Im Gespräch mit den Bietigheimer Firmen wurde vom Schulleiter Claus Stöckle und dem Konrektor Harald Schmitt auch betont, wie wichtig die jahrelange und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Firmen sei, von der beide Seiten profitieren würden. Ziele dieser Projekttage sind unter anderem, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie attraktiv eine Ausbildung nach der Mittleren Reife sein kann und die Lust auf eine betriebliche Ausbildung zu wecken.