Schule sucht Fotos

Bericht der Bietigheimer Zeitung vom 6.2.20202

Wir werden ein sehr unterhaltsames Programm bieten“, sagt Claus Stöckle, Schulleiter der Realschule im Aurain. Gemeint sind fünf Veranstaltungen, die über das gesamte Jahr verteilt sind und das 70-jährige Bestehen feiern sollen. Ein großes Ereignis, so hofft es die Schulleitung, soll das Ehemaligentreffen im Sommer werden. Rund 8000 Schüler haben die Realschule besucht und dort ihren Abschluss gemacht, schätzt Stöckle. Alle sind zur Sommerfeier am 18. Juli eingeladen.

Es hat einen Grund, warum Claus Stöckle, sein Stellvertreter Harald Schmitt und Felix Kron, Lehrer und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, bereits jetzt Werbung für das Ehemaligentreffen machen. „Wir wollen eine Fotoausstellung machen“, sagt Kron. In dieser sollen alte Bilder ehemaliger Schüler zu sehen sein. Doch gerade aus den Anfängen der damaligen Mittelschule fehlt es an Klassenfotos. Die Realschule im Aurain stehe bereits in Kontakt mit dem Stadtarchiv hofft aber auf die Mithilfe der Ehemaligen. „Ehemalige Schüler können sich bei uns melden und uns ihre Fotos ausleihen“, sagt Claus Stöckle. Das Ganze funktioniert über ein Formular, das auf der Homepage der Schule zur Verfügung steht und über das sich Ehemalige auch zur Sommerfeier anmelden können.

Gefragte Tradition

„Seit 2000 haben wir von allen Klassen Fotos“, berichtet der Schulleiter, „aber Fotos aus den 1950er- und 1960er-Jahren sind selten“. Hier hoffen die Organisatoren darauf, dass viele der ersten Schüler noch leben. In einem Ordner in Stöckles Büro sind zahlreiche Zettel mit Namen aller Absolventen seit 1956. „Das Ehemaligentreffen in zehnjährigem Abstand ist Tradition und sehr gefragt“, spricht Stöckle aus Erfahrung – und das sei nicht nur bei der älteren Generation so. In Erinnerung schwelgen, das soll das Ehemaligentreffen ermöglichen. „Man verbindet mit der Schulzeit eine Lebenszeit, die viel bedeutet“, sagt Harald Schmitt, „ich kann mich beispielsweise noch gut ans Schullandheim erinnern.“ Deswegen werden auch viele ehemalige Lehrer eingeladen. Rund 2000 Gäste werden erwartet.

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Wir werden ein sehr unterhaltsames Programm bieten“, sagt Claus Stöckle, Schulleiter der Realschule im Aurain. Gemeint sind fünf Veranstaltungen, die über das gesamte Jahr verteilt sind und das 70-jährige Bestehen feiern sollen. Ein großes Ereignis, so hofft es die Schulleitung, soll das Ehemaligentreffen im Sommer werden. Rund 8000 Schüler haben die Realschule besucht und dort ihren Abschluss gemacht, schätzt Stöckle. Alle sind zur Sommerfeier am 18. Juli eingeladen.

Es hat einen Grund, warum Claus Stöckle, sein Stellvertreter Harald Schmitt und Felix Kron, Lehrer und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, bereits jetzt Werbung für das Ehemaligentreffen machen. „Wir wollen eine Fotoausstellung machen“, sagt Kron. In dieser sollen alte Bilder ehemaliger Schüler zu sehen sein. Doch gerade aus den Anfängen der damaligen Mittelschule fehlt es an Klassenfotos. Die Realschule im Aurain stehe bereits in Kontakt mit dem Stadtarchiv hofft aber auf die Mithilfe der Ehemaligen. „Ehemalige Schüler können sich bei uns melden und uns ihre Fotos ausleihen“, sagt Claus Stöckle. Das Ganze funktioniert über ein Formular, das auf der Homepage der Schule zur Verfügung steht und über das sich Ehemalige auch zur Sommerfeier anmelden können.

Gefragte Tradition

„Seit 2000 haben wir von allen Klassen Fotos“, berichtet der Schulleiter, „aber Fotos aus den 1950er- und 1960er-Jahren sind selten“. Hier hoffen die Organisatoren darauf, dass viele der ersten Schüler noch leben. In einem Ordner in Stöckles Büro sind zahlreiche Zettel mit Namen aller Absolventen seit 1956. „Das Ehemaligentreffen in zehnjährigem Abstand ist Tradition und sehr gefragt“, spricht Stöckle aus Erfahrung – und das sei nicht nur bei der älteren Generation so. In Erinnerung schwelgen, das soll das Ehemaligentreffen ermöglichen. „Man verbindet mit der Schulzeit eine Lebenszeit, die viel bedeutet“, sagt Harald Schmitt, „ich kann mich beispielsweise noch gut ans Schullandheim erinnern.“ Deswegen werden auch viele ehemalige Lehrer eingeladen. Rund 2000 Gäste werden erwartet.

Doch die Schule blickt nicht nur zurück, sondern veranstaltet auch ein Fest für die derzeit rund 800 Schüler und deren Familien. Diese Veranstaltung findet am 2. Oktober statt. Eine weitere Veranstaltung zum runden Geburtstag ist die Aufführung eines Schul-Musicals. Bis zu 80 Schüler studieren dieses Musical gerade ein. Am ersten Märzwochenende ist dafür extra eine Chorfreizeit angedacht. „Auch die Lehrer proben schon“, sagt Schmitt. Am 26. Mai wird das Musical mit dem Titel „Change the World“ für Kinder aufgeführt und am 27. Mai für alle. Beide Aufführungen finden im Kronenzentrum statt. Auch hier darf die Verbindung zur Schule nicht fehlen. Die Geschichte des Musicals ist die eines ehemaligen Schülers, der nun als Nobelpreisträger zurückkehrt.

Während die Vielfalt der Anforderungen an Schulen größer wird, scheinen fünf Veranstaltungen in der Größe viel Arbeit. Doch Claus Stöckle sieht die Vorzüge: „Ich habe als Schulleiter zwei Jubiläen mitbekommen. Diese Feiern haben der Schule geholfen, weil alle gemeinsam etwas auf die Beine gestellt haben.“ Und er ergänzt: „An Weihnachten wird jeder sagen, dass das Jubiläumsjahr toll war“, ist er sich auf die zusätzliche Arbeit angesprochen, sicher.

Info 1950 gab es die Mittelschule in Bietigheim-Bissingen. Sie war nach der Schule in Ludwigsburg die zweite im Kreis. „Die erste gehobene Klasse hieß es damals“, sagt Claus Stöckle. 45 Schüler gab es in der ersten Klasse. „Das war eine Schulgröße, da brauchte man noch keinen Schulleiter“, sagt Stöckle, seit 1997 Schulleiter der Realschule im Aurain. Erst 1954 wurde Heinz-Ernst Damaske der erste Schulleiter. Mittlerweile sind es rund 800 Schüler, die höchste Schülerzahl, die bislang nur 1980/1981 ebenfalls so hoch war.ie Schule blickt nicht nur zurück, sondern veranstaltet auch ein Fest für die derzeit rund 800 Schüler und deren Familien. Diese Veranstaltung findet am 2. Oktober statt. Eine weitere Veranstaltung zum runden Geburtstag ist die Aufführung eines Schul-Musicals. Bis zu 80 Schüler studieren dieses Musical gerade ein. Am ersten Märzwochenende ist dafür extra eine Chorfreizeit angedacht. „Auch die Lehrer proben schon“, sagt Schmitt. Am 26. Mai wird das Musical mit dem Titel „Change the World“ für Kinder aufgeführt und am 27. Mai für alle. Beide Aufführungen finden im Kronenzentrum statt. Auch hier darf die Verbindung zur Schule nicht fehlen. Die Geschichte des Musicals ist die eines ehemaligen Schülers, der nun als Nobelpreisträger zurückkehrt.

Während die Vielfalt der Anforderungen an Schulen größer wird, scheinen fünf Veranstaltungen in der Größe viel Arbeit. Doch Claus Stöckle sieht die Vorzüge: „Ich habe als Schulleiter zwei Jubiläen mitbekommen. Diese Feiern haben der Schule geholfen, weil alle gemeinsam etwas auf die Beine gestellt haben.“ Und er ergänzt: „An Weihnachten wird jeder sagen, dass das Jubiläumsjahr toll war“, ist er sich auf die zusätzliche Arbeit angesprochen, sicher.

Info 1950 gab es die Mittelschule in Bietigheim-Bissingen. Sie war nach der Schule in Ludwigsburg die zweite im Kreis. „Die erste gehobene Klasse hieß es damals“, sagt Claus Stöckle. 45 Schüler gab es in der ersten Klasse. „Das war eine Schulgröße, da brauchte man noch keinen Schulleiter“, sagt Stöckle, seit 1997 Schulleiter der Realschule im Aurain. Erst 1954 wurde Heinz-Ernst Damaske der erste Schulleiter. Mittlerweile sind es rund 800 Schüler, die höchste Schülerzahl, die bislang nur 1980/1981 ebenfalls so hoch war.