Workshop von "Clemens hilft!" zur gesunden Handynutzung

WhatsApp, Instagram, Spiele-Apps – Die Handynutzung ist aus dem heutigen Alltag kaum wegzudenken. Fakt ist, dass die Jüngeren bereits in frühen Lebensjahren mit digitalen Medien aufwachsen. Das Smartphone wird so zu einem ständigen Wegbegleiter, einem Alleskönner. Alle kennen die Vorzüge dieses Geräts. Doch wie sieht es eigentlich mit den Schattenseiten aus? Und wie schafft man es, dass Handynutzung „gesünder geht“? Fragen über Fragen, die im Rahmen der Medien-Prävention von hoher Bedeutung sind. Deshalb erhielten die Fünftklässler der Realschüler im Aurain Besuch von Clemens Beisel, der mit seinem Workshop „Clemens hilft!“ einen bleibenden Eindruck hinterließ.

 

Reflektion der eigenen Mediennutzung

„Auf die Plätze, fertig, Handys raus“, lautete Clemens Beisels Anweisung, nachdem der Stuhlkreis gebildet worden war und eine kurze Kennenlernphase folgen konnte. Schon vom ersten Moment an wussten die Schüler, dass sie selbst aktiv sein durften. Und in der Tat! In dem Workshop von Clemens Beisel ging es insbesondere praktisch orientiert zu. Vor allem die zu Beginn gestellte Frage „Wie viel Zeit verbringst du am Handy?“ versetzte einige Schüler in Staunen, nachdem sie gelernt hatten, wie die eigene Handynutzungsdauer unter „Einstellungen“ einzusehen ist. „Bis zum Ende der 7. Klasse sollte eure tägliche Handynutzung bei maximal zwei Stunden liegen, damit ihr noch genug Zeit für andere Dinge habt“, appellierte Clemens Beisel an die Schülerschaft. 

 

Gesunde Mediennutzung 

Über die Chancen und Risiken der Mediennutzung zu sprechen, sei von hoher Bedeutung, weiß Schulleiter Harald Schmitt. „Gerade der angemessene Umgang mit dem Handy in einer sich ständig ändernden Zeit muss sehr früh behandelt werden.“ Untrennbar verbunden sind damit auch die Erfahrungen, die das Individuum macht. Grund genug, dass auch die Erfahrungen der Schüler erörtert wurden, die mit einem hohen Medienkonsum einhergehen. Auch das breite Feld „Cybermobbing“, das in sozialen Netzwerken immer größeren Einzug gewonnen hat, griff Clemens Beisel mit schülernahen Beispielen auf. 

Daran anknüpfend kamen zwei Themen nicht zu kurz: der Datenschutz und die eigene Privatsphäre. So lernten die Fünftklässler anhand konkreter Handlungsschritte, wie sie sich selbst und das eigene Handy schützen können. Ferner gingen die Schüler der Frage nach, was das eigene Handy über einen selbst weiß und welche Daten geteilt werden, ohne es eigentlich zu wollen. 

 

Bewusstseinsschärfung für einen gesunden Handyumgang

Im Endeffekt ging es Clemens Beisel darum, das Bewusstsein für einen adäquaten und gesunden Handyumgang zu schärfen. „Ich fand es richtig gut, dass wir selbst aktiv waren und viele Dinge gelernt haben“, sagte eine Fünftklässlerin nach dem Workshop. Ein Mitschüler betonte: „Ich finde es aber heftig, dass es so viele Gefahren gibt. Man macht sich darüber eigentlich nie Gedanken.“ Da der Workshop schüler- und altersgerecht zusammengestellt war, wurden die Schüler aus der Reserve gelockt. Schwerpunkte ergaben sich nicht selten aus der Dynamik der Gespräche heraus, was für die großartige Arbeit von Clemens Beisel spricht. 

 

Die Fünftklässler der Realschule im Aurain bedanken sich bei Clemens Beisel für den gelungenen Workshop. Seine damit verbundene Arbeit im Bereich der Mediennutzung stellt einen wichtigen Beitrag dar, die Schülerschaft dahingehend nachhaltig zu sensibilisieren.